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08.05.2017

Weltwassertag

Weltwassertag

Die vierten Klassen bei der Weltwasserwoche Bereits zum 18. Mal findet dieses Jahr die Weltwasserwoche im Freilandmuseum Neusath-Perschen statt. In vier Parcours mit jeweils fünf Stationen rund um das Thema Wasser können dabei die Schüler*innen theoretisch und praktisch auf dem gesamten Gelände des Museums arbeiten. Wir beiden vierten Klassen und unsere Klassenlehrkräfte Frau Franziska Drothler und Herr Dr. Christian Gößinger hatten dieses Jahr wieder Glück und konnten einen der begehrten Termine ergattern. Das Thema Wasser haben beide Klassen schon seit zwei Wochen im Rahmen des Heimat- und Sachunterrichts bearbeitet und werden auch noch in den nächsten Wochen daran arbeiten. Da ist es natürlich ausgesprochen nützlich, wenn man im Freilandmuseum zu vielen Fragen praktisch experimentieren kann bzw. echte Experten mit den Fragen konfrontieren kann. Auf unserem Parcour waren dies ein Experte von den Wasserwirtschaftsämtern Weiden und Regensburg, der einige kleine Gewässertiere zeigte und erklärte, wie deren Vorkommen Anzeiger für die Qualität des Gewässers sein können. Ein kleiner Signalkrebs, ein Einwanderer aus Amerika, war der Star der Station und hätte sogar fast einmal zugezwickt. Bei der zweiten Station erklärte uns ein Experte des Bund Naturschutzes die Bedeutung der Kröten und Frösche, aber auch deren Gefährdung. Da der Mensch deren Lebensraum immer mehr verbaue und damit den Tieren die Lebensgrundlage entziehe, werden heute immer weniger der Tiere gezählt. Auch über die Gefahren bei der Überquerung von Straßen hin zu den Laichgewässern und die Funktion von Krötenschutzzäunen wurden wir aufgeklärt. Gerade im Frühjahr heißt es: Achtung! Krötenwanderung. Die nächste Station wurde wieder von den Wasserwirtschaftsämtern Weiden und Regensburg betreut, allerdings erfuhren wir hier vom unterschiedlichen Untergrund in der Oberpfalz und in Bayern, also von den Boden- und Gesteinsarten. Wie überhaupt Erdreich entsteht (Verwitterung von Steinen), welche Gesteine häufig vorkommen und wie der Boden geschichtet ist wurde hier thematisiert. Wer dachte schon, dass Boden nur um einen Millimeter im Jahr „wächst“! Sicherlich am eindrücklichsten war die Station des Freilandmuseums zum Thema Wasserverbrauch in früheren Zeiten. Rund um das Hütehaus im Stiftlanddorf gingen wir der Frage nach welche Rolle Wasser damals und heute im Alltag der Menschen spielt. Wir fanden heraus, dass vielleicht durch das mühsame Beschaffen von Frischwasser aus dem Brunnen – Wasserleitungen haben wir vergeblich im Haus gesucht – deutlich weniger Wasser verbraucht wurde. Und wenn, dann hauptsächlich für die Tiere und nicht zur Körperpflege, so wie heute. An der fünften Station zeigten uns Mitarbeiter*innen des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten aus Amberg welche Bedeutung der Boden für die Wasserspeicherung hat. Weiterhin erfuhren wir, wie sich die Beschaffenheit des Bodens in der Landwirtschaft auf die Erosion (die Abtragung von Boden) bei Regen auswirkt. Fazit: Je sandiger und grober der Boden ist, desto schneller ist das Wasser versickert. Je besser die Oberfläche des Bodens geschützt ist – durch Gras, Wurzelwerk oder Mulch – desto geringer ist die Abtragung und Ausschwemmung der fruchtbaren Erde bei Regen. Außerdem konnten wir Regenwürmern bei ihrer beschwerlichen, aber sehr nützlichen Arbeit zuschauen.


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