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10.05.2017

Besuch Müllkraftwerk

Besuch Müllkraftwerk Der letzte Weg des Restmülls Passend zum Thema Abfallvermeidung, Recycling und Abfallverwertung fuhren die beiden 4. Klassen mit ihren Lehrkräften Franziska Drothler und Dr. Christian Gößinger am 10. Mai nach Schwandorf in das Müllkraftwerk. Den Kontakt hatte Herr Hölzl, ein Vater eines Schülers hergestellt. Im Müllkraftwerk des Zweckverbandes Müllverwertung Schwandorf (ZMS) wurden wir von Herrn Karl in Empfang genommen. Er erklärte uns erst einige Punkte über die Abläufe in der Anlage, ihre Geschichte, die auf das Jahr 1979 zurückgeht, über das große Anlieferungsgebiet von Hof bis Landshut, was ca. ein Fünftel ganz Bayerns bedeutet und die Verwertung der Hitze, die beim Verbrennungsvorgang entsteht für die elektrische und Wärmeenergiegewinnung. Das Ganze wurde in einem Informationsfilm anschaulich untermalt und ergänzt. Nach einer aufregenden Spielrunde „Wer wird Müllionär“, bei dem wir unser neues Wissen um die Anlage und den letzten Weg des Restmülls erfolgreich einbringen konnten, ging es dann mit dem Rundgang los. Wir waren alle schon sehr gespannt, was uns dabei erwarten würde. Als erste Station haben wir durch die Anlieferungsluken in den riesigen Müllbunker geschaut. Und riesig ist wirklich nicht übertrieben! Bis zu 7.500 Tonnen Müll werden dort gelagert und für das Wochenende oder Feiertage von gewaltigen Greifern um- und zwischengelagert. Angeliefert wird Müll immer nur von Montag bis Freitag, aber die Ofenlinien 24 Stunden, sieben Tage die Woche befeuert werden. Schließlich wird durch die Verbrennung des Mülls so viel Hitze und damit Wasserdampf erzeugt, dass etliche Gebäude im Landkreis Schwandorf damit beheizt werden. Dazu gehört auch das Freibad. Eine benachbarte Firma braucht Dampf für die Veredlung von Aluminium. Mit dem restlichen Wasserdampf werden Turbinen angetrieben und mit drei Generatoren wird Energie erzeugt. Das Müllkraftwerk erzeugt so viel Energie, mit der man den Bedarf von drei Städten wie Schwandorf vollständig decken kann. Als nächstes haben wir durch kleine Fenster mit Schutzglas in eine Ofenlinie schauen können und konnten dabei die acht Meter hohen rotglühenden Flammen bewundern. Vorbei an vielen Rohren und Ventilen sind wir dann mit dem Aufzug auf die Aussichtsplattform über dem Kesselhaus gefahren. Auf 45 Meter überblickten wir das ganze Areal und bekamen einen guten Eindruck über die Größe der Anlage. Dann kamen wir - vorbei an den großen Stromgeneratoren - zum Herzstück der Anlage, der Steuerzentrale. Vor dort aus kann die gesamt Anlage mit nur elf Personen überwacht und gesteuert werden. Wir haben auch erfahren, dass es viel Mühe und auch Geld kostet, die bei der Verbrennung entstehenden giftigen Stoffe aus den Abgasen zu filtern. Leider gelingt es nicht, den Rauch vollständig „sauber“ zu machen. Aber die gesetzlichen Grenzwerte werden in Schwandorf sogar weit unterschritten. Am Ende erhielt jede*r von uns eine Miniaturmülltonne und den Auftrag, Müll zu vermeiden! Es war total interessant und beeindruckend zu sehen, wie aus dem Müll doch noch etwas Brauchbares gemacht wird. Doch besser wäre es natürlich, wenn es weniger Müll gäbe!

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